Traversen und Stative
 
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Die Bezeichnung Traverse wird für viele Bereiche in Anspruch genommen, und zwar immer dann, wenn es um quer verlaufende Verbindungen geht. Vom Ursprung her sind es Querbalken, die jedoch keinen Teil des herkömmlichen Zimmererhandwerks darstellen. In der Technik werden Traversen als mechanische Träger eingesetzt, die gleichzeitig auch ein Abstands –und Tragelement bilden. Die sogenannte 4- Punkt Traverse ist inzwischen die am häufigsten eingesetzt Bauart, da sie die höchste mechanische Belastungsgrenze aufweist. Sie besteht aus 4 Rundrohren (auch Gurtrohre genannt) an den Eckpunkten. Daher also die Bezeichnung 4- Punkt Traverse. Mittels eines eingeschweißten Diagonalfachwerks, ebenfalls aus Rundrohren, entsteht so ein quadratisches Tragelement. Gefertigt werden die Elemente nach DIN- Vorschriften, wobei alle Abmessungen in der Regel durch werkseigene Normen festgelegt werden.

Herstellung und Eigenschaften von 4 Punkt Traverse

Die Verschweißung der einzelnen Rohrteile erfolgt auf automatischen Anlagen durch den Einsatz moderner Schweißroboter. Nahtstärke und Abstände der Fachwerkelemente sind in den DIN-Vorschriften präzise vorgeschrieben. Das gleiche gilt für die Festigkeit und die Wandstärken der verwendeten Rohrteile. Die eingeschweißten Fachwerkstreben stabilisieren die gesamte Konstruktion auf eine perfekte Weise. Trotz des so erreichten geringen Eigengewichts kann die Traverse enorme Belastungen in der Vertikalen oder in der Horizontalen aufnehmen, die sonst nur bei schweren Doppel T-Trägern bekannt sind. Traversen dieser Bauart sind einfach zu transportieren und eignen sich hervorragend für den Einsatz an wechselnden Verwendungsorten. Des Weiteren lassen sie sich mit Hilfe unterschiedlicher Größen und Formelemente zu den verschiedensten Variationen zusammenstellen, was ihren Einsatzbereich schier grenzenlos erscheinen lässt. Das ist natürlich kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger zielgerichteter Entwicklung und Ingenieursarbeit, die eine nachweisbare Zertifizierung durch den TÜV mit einschließt.

Material und Einsatzgebiete

Als Material wird feuerverzinkter Baustahl oder Aluminium eingesetzt. Die Ausführung in Baustahl ist dabei die robustere Variante mit der höchsten Belastbarkeit und kommt in erster Linie auf Baustellen zum Einsatz wo eine längere Verweildauer eingeplant ist. Durch eine hochwertige Feuerverzinkung sind die Tragelemente völlig witterungsbeständig und Korrosion hat somit keine Chance.
Für Podeste, vorübergehende Überdachungen oder Hilfskonstruktionen zur Abstützung von Schalungen im architektonisch anspruchsvollen Betonbau, sind sie nicht mehr weg zu denken, wobei sie auch mal einen Stoß oder kleinen Sturz nicht übel nehmen. Die stabilen Stahlrohre halten eine ganze Menge aus.

Bei den 4 Punkt Traversen aus Aluminium sind die Verhältnisse ein wenig anders. Hier steht das geringe Gewicht im Vordergrund, was diese leichten Träger zu idealen Bauelementen für den kurzfristigen Einsatz mit häufigem Standortwechsel macht. Aluminium hat zusätzlich den Vorteil, dass es ebenso witterungsbeständig ist wie Zink, aber sich mit einer edlen leicht glänzenden Oberfläche präsentiert. Dieses Paket an positiven Eigenschaften zeichnet das Material dafür aus, nicht mit Verkleidungen verdeckt werden zu müssen, sondern als ästhetische Bereicherung in die Gestaltung von Veranstaltungsbühnen oder Messeständen mit einbezogen zu werden. Zusätzlich sind jedoch auch Pulverbeschichtungen in vielen verschiedenen Farbtönen möglich. Ansprüche bezüglich einer höchstmöglichen Tragkraft stehen hier nicht so sehr im Vordergrund, sondern eher die Überbrückung großer Abstände, was dank der stabilen Fachwerkkonstruktion kein Problem ist.

Formen, Verbindungselemente und Zubehör

Zu den Traversen gehören nicht nur gerade Stütz- und Verbindungsträger in verschiedenen Abmessungen. Für den Bau großer Bogendächer oder dekorativer Ensembles für Bühnenaufbauten und Messestände stehen halbkreis- oder viertelkreisförmig Elemente ebenfalls im Angebot.
Zwischen Traversen als Stützpfeiler oder als Querträger gibt es keinen Unterschied in der Bauform. Für den Einsatz als Pfeiler kommen daher zusätzlich verschiedenartige Bodenplatten zum Einsatz, die schon mit den nötigen Aufnahmen oder zusätzlich mit Stellschrauben zur Justierung versehen sind. Sogenannte „Boxcorner“ also Eckverbindungsstücke, schaffen einen perfekten Übergang vom Pfeiler zur Querverbindung. Um der Fantasie in der Konstruktion, zum Beispiel eines Messestandes, keine Grenzen setzen zu müssen, stehen außerdem weitere Verbindungselemente, vom T-Stück bis zum 4-Fach- oder Schrägverbinder, zu Verfügung.
Entscheidend für eine perfekte Funktion ist das Zubehör, welches in dieser Kategorie bis zum kleinsten Sicherungsstift im vollen Umfang angeboten wird. Verbindungsbolzen, fest oder verstellbar, Aufnahmehülsen, Kombinationen, Querbolzen bis hin zu Trägerklemmen in den verschiedensten Größen und Ausführungen. Wie auch immer der Messestand oder die Hilfskonstruktion auf der Baustelle aussehen soll, in dieser Kategorie wurde an alles gedacht damit einer Verwirklichung nichts im Wege steht.

 

4-Punkt Traversen

 
   
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